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Wiederholung: Samstag, 17. Februar 2018 um 18:25 Uhr
„Zu Tisch in ...“ ist heute zu Besuch bei einer Familie in Mittelfinnland. Inmitten von Wäldern versucht Maija Suutarinen, weitab von der nächsten Stadt, auf ihrem Hof mit ihrem Mann Samppa und den beiden Töchtern ein autarkes Leben zu führen. In der Gegend gibt es Elche, Luchse, Wölfe und Bären. Wie überall in Finnland dominieren Wälder das Landschaftsbild, die Holzindustrie ist der vorrangige Wirtschaftsmotor Finnlands. Durchzogen werden die Wälder von zahllosen Gewässern, die sehr fischreich sind. Fisch ist ein Grundprodukt vieler Gerichte, und das Angeln gehört genauso zu den Lieblingsbeschäftigungen in Finnland wie der Gang in die Sauna. Wurzelgemüse und Kartoffeln sind häufig verwendete Beilagen, besonders im Frühsommer, wenn es die ersten jungen Kartoffeln gibt. Außerdem sind Beeren ein wichtiger Bestandteil der finnischen Küche. Aufgrund der kurzen Zeit, in der sie reif sind, werden sie frisch eingefroren und das ganze Jahr über verarbeitet. An Mittsommer feiert die Familie Suutarinen wie alle Finnen das Johannes-Fest. Es markiert die Wende zum Winter. Samppa hat mit seinen Töchtern ein großes Feuer vorbereitet. Auf den Tisch kommen an diesem Abend ein Ratatouille aus Wurzelgemüse, unter der Erde gegarter Räuberbraten und frischer Beerenkuchen.