Xenius 16
Xenius Können die Abwehrstoffe von Bäumen ein Modell für Therapien von Menschen sein? Xenius

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Wiederholung: Dienstag, 19. September 2017 um 06:45 Uhr
Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept?
Frische Luft, Vogelgezwitscher, Stille – der Wald dient vielen als Ort der Entspannung. Anscheinend hat der Mensch schon immer gespürt, dass der Wald ihm guttut. Und dieses Gefühl ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt. Mediziner und Psychologen sagen: Der Wald hat eine heilende Wirkung. Was wir im Gegenzug für einen gesunden Wald tun können, erfahren die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard im Leipziger Auwald. Dafür müssen sie hoch hinaus: Zusammen mit Baumkletterer David Handrik klettern sie in die Krone eines 30 Meter hohen Baumes, um ihn von abgestorbenen Ästen zu befreien. Schaffen die „Xenius“-Moderatoren den wackligen und anstrengenden Aufstieg? Fest steht: Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe, den sogenannten Terpenen, miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen, ja sogar Krebs vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in Tokio herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept?