André-Marc Delocque-Fourcaud / USA: Kann Donald Trump die Wahlergebnisse anfechten?

Freitag, 21. Oktober 2016
28 Minutes - 12ème Série (34/220)
28 Minuten Die außergewöhnliche Sammlung von Sergej Schtschukin / USA: Kann Donald Trump die Wahlergebnisse anfechten? 28 Minuten

28 Minuten
USA: Kann Donald Trump die Wahlergebnisse anfechten?

Die außergewöhnliche Sammlung von Sergej Schtschukin / USA: Kann Donald Trump die Wahlergebnisse anfechten?

Die außergewöhnliche Sammlung von meinem Großvater Schtschukin

andre.jpg

Am Samstag, den 22. Oktober, werden in der Fondation Louis Vuitton Gemälde großer Meister ausgestellt: Picasso, Matisse, Cézanne, Gauguin u. a. Die im Rahmen der Retrospektive „Ikonen der modernen Kunst“ gezeigten Werke veranschaulichen die Leidenschaft des größten russischen Kunstsammlers des 20. Jh. Serguei Schtschukin. Seine Sammlung schockierte, inspirierte aber gleichzeitig die Meister der russischen Avant-Garde, wurde später von den russischen Behörden beschlagnahmt und aufgelöst. Heute freut sich sein Enkelkind André-Marc Delocque-Fourcaud als historischer Berater der Ausstellung über diese seit langem erwartete Hommage an seinen Großvater.

André-Marc Delocque-Fourcaud ist heute Abend unser Gast.

USA: Kann Donald Trump die Wahlergebnisse anfechten?  

000_h99j1.jpg

Gestern Abend fand in Las Vegas die dritte TV-Debatte zwischen den beiden Hauptkandidaten für die amerikanische Präsidentschaft statt. Nach den jüngsten Umfragen erklärten 39 Prozent der Amerikaner ihre Absicht, für den republikanischen Kandidaten und 46,7 Prozent für seine demokratische Gegnerin zu stimmen. Während der Debatte wurde deutlich, dass die Programme der beiden Kandidaten grundlegend verschieden sind, und Trump gab zu verstehen, dass er das Wahlergebnis im Fall eines Sieges Clintons vielleicht anfechten würde. Aber ist er dazu überhaupt berechtigt?

Um darüber zu diskutieren, empfangen wir die Professorin für Amerikanistik an der Universität Paris 3 Christine Zumello, den US-Historiker und Professor an der Hochschule Sciences Po Pap Ndiaye und den Professor für Internationale Beziehungen an der American University of Paris Philip Golub.