Zu Tisch... In Sachsen-Anhalt
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Romantische Dörfer, fruchtbare Felder und malerische Flüsse prägen das Bild Sachsen-Anhalts. Im Frühling dreht sich dort alles um den Spargel, denn die Region ist eines der wichtigsten Spargelanbaugebiete des Landes. Familie Tinneberg betreibt einen Spargelhof und probiert jedes Jahr originelle Spargelrezepte aus.
Auf den fruchtbaren Feldern Sachsen-Anhalts gedeihen Getreide, Raps und Kartoffeln. Die altmärkische Küche ist deftig und bodenständig: Fleisch- und Kartoffelgerichte und Desserts auf Apfel- und Pflaumenbasis bestimmen den Speiseplan. Das ändert sich jedes Jahr Ende April, wenn die Spargelsaison beginnt. Dann feiern die Altmärker ihr "königliches Gemüse" mit großer Begeisterung und einer Vielzahl von Spargelgerichten. Bis Ende Juni säumen unzählige kleiner Spargelstände die Dorf- und Bundesstraßen, verkaufen die Hofläden Hunderte von Kilo, und jedes Dorf behauptet felsenfest, dass sein Spargel der allerbeste sei. Familie Tinneberg betreibt einen Spargelhof in der Altmark, im Norden von Sachsen-Anhalt, etwa zwei Stunden von Berlin entfernt. Diese Saison soll zum ersten Mal auch die 13-jährige Tochter Helene im Spargelverkauf mithelfen. Doch zunächst muss sie von der Ernte über die Sortierung alles über den Spargel lernen. Ihre Mutter Alexandra Tinneberg ist immer auf der Suche nach originellen Spargelrezepten. Alexandras neuesten Entdeckungen sind grüner Spargelsalat mit Physalis und Honig-Balsamico-Vinaigrette sowie Spargelragout in Sahnesauce mit Kartoffel-Mohn-Safranpüree. Aber sie kocht auch gerne traditionelle Gerichte wie die Altmärkische Hochzeitssuppe mit Spargel und Hackklößchen, die ursprünglich bei Hochzeiten serviert wurde und dem Brautpaar Glück bringen sollte.