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Wiederholung: Samstag, 25. März 2017 um 18:30 Uhr
Schonen ist die südlichste Region Schwedens. Von Ende August bis Anfang November ist dort Hochsaison für die Aalfischer. Hånsa Olofsson ist einer der letzten von ihnen. Gemeinsam mit seiner Familie veranstaltet er Aalpartys. Auf den Tisch kommen dann Aalgerichte in zahlreichen Variationen – ob geräuchert, gebraten oder gekocht: in jedem Fall ein Leckerbissen.
Wenn der Mittsommer vorbei ist und die Nächte wieder länger werden, kommt es in der südlichsten Region Schwedens zur „Aalfinsternis“. Die Region Schonen – oder Skåne, wie sie auf Schwedisch heißt –, ist traditionell für ihren Aal bekannt. Seit vielen Jahrhunderten wird er dort gefischt. Von Ende August bis Anfang November ist Hochsaison für die Aalfischer. Heute dürfen den Aal nur noch wenige mit einer speziellen Genehmigung fangen. Hånsa Olofsson ist einer von ihnen. Früher hatte die Region den Beinamen „Goldküste“, als man mit dem Aalfang noch ein gutes Auskommen hatte. Heute sind Aale und Fischer gleichermaßen bedroht. Nur wer die Aale selbst weiterverarbeitet, kann noch von ihrem Verkauf leben. Gemeinsam mit seiner Familie veredelt Hånsa den Aal, indem er den Fang räuchert und vermarktet. Dazu gehören auch Aalpartys, sogenannte Ålagille, die er für Touristen veranstaltet. Auf den Tisch kommen dann Aalgerichte in zahlreichen Variationen – geräuchert, gebraten oder gekocht. Für das Kochen sind Hånsas Tochter Anna und seine Frau Maria Blombärg zuständig. Wenn es die Zeit erlaubt, lässt sich Anna zu neuen Aalgerichten inspirieren.