Xenius
Xenius Es gibt ca. 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Doch  80 % stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. Xenius

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Wiederholung: Donnerstag, 2. Februar 2017 um 06:25 Uhr
Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie. Aber wie viele andere Insekten sind auch die Schmetterlinge stark bedroht. 80 Prozent stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. "Xenius" besucht das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, füttert die bunten Falter und sucht nach Raupen und Puppen.
Die Sonne scheint und Blumen blühen in allen Farben. Ein Zitronenfalter setzt sich auf den Sommerflieder. Dann flattert er weiter – ein scheinbar leichtes Unterfangen. Doch die Flügel der Schmetterlinge schlagen nicht einfach nur auf und ab, sondern drehen sich an der Basis. Ein Meisterwerk der Evolution. Es existieren rund 160.000 Schmetterlingsarten auf der Welt. Sie gehören nach den Käfern zur größten Insektenfamilie. Aber wie viele andere Insekten sind auch die Schmetterlinge stark bedroht. Nach einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) brach zwischen 1990 und 2011 die Population von 17 in der EU verbreiteten Schmetterlingsarten um rund die Hälfte ein. 80 Prozent stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. „Xenius“ besucht das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, füttert die bunten Falter und sucht nach Raupen und Puppen. Außerdem lassen sich die „Xenius“-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner von Schmetterlingsexperten der Zoologischen Staatssammlung in München zeigen, wie faszinierend die Tiere sind und erklären, warum sie aussterben.