Invitation au voyage / La découverte au prisme de la culture (53/150)
Stadt Land Kunst Rom: Le Corviale, eine Stadtutopie der 70er Jahre / Indien, auf den Spuren Buddhas mit Hermann Hesse / Lanzarote Stadt Land Kunst
Drei Reisen, drei Einladungen und drei unterschiedliche Geschichten – in jeder Ausgabe der Dokureihe bringt Linda Lorin den Zuschauer an Orte, die große Künstler inspiriert oder die ihre Werke beeinflusst haben. In dieser Folge: Rom: Le Corviale, eine Stadtutopie der 1970er Jahre; Indien, auf den Spuren Buddhas mit Hermann Hesse; Vulkanische Schwimmbecken auf Lanzarote
(1): Rom: Le Corviale, eine Stadtutopie der 1970er Jahre  Weitab vom Stadtzentrum mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten zeigt sich die italienische Hauptstadt Rom von einer ganz anderen Seite. In der Peripherie der ewigen Stadt, die nur wenige Touristen eines Blickes würdigen, liegt das längste zeitgenössische Bauwerk Italiens: Die 957 Meter lange Wohnsiedlung Le Corviale wurde zwischen 1975 und 1982 errichtet, um für die arme Bevölkerung der Vorstädte bessere Lebensbedingungen zu schaffen. (2): Indien, auf den Spuren Buddhas mit Hermann Hesse Hermann Hesse wurde 1877 als Kind einer Familie geboren, die eng mit Indien verbunden war. Schon in seiner Jugend entdeckte er die indische Mystik, die in seiner Erzählung Siddhartha, aber auch in vielen seiner Romane aufscheint. Die realistische Erzählweise und die farbenfrohen Schilderungen sind jedoch trügerisch, denn Hermann Hesse hat niemals einen Fuß auf indischen Boden gesetzt. (3): Vulkanische Schwimmbecken auf Lanzarote Die Französin Valérie lebt nun schon seit 30 Jahren auf Lanzarote. Ihre wenigen Urlaubstage nutzt die Wanderführerin, um an einen Ort zurückzukehren, wo sie lange Jahre gewohnt hat: das kleine Fischerdorf Punta Mujeres. Es ist berühmt für seine natürlichen Schwimmbecken, die vom Tourismus noch unentdeckt sind.