Fotografie

"Une jeunesse française" 

Metropolis "Une jeunesse française"
Metropolis "Une jeunesse française" Wie das Leben in den Banlieues und "quartiers populaires" jenseits von Klischee tatsächlich aussieht Metropolis

Metropolis "Une jeunesse française"

Wie das Leben in den Banlieues und "quartiers populaires" jenseits von Klischee tatsächlich aussieht

Gerade ist Emmanuel Macron zum jüngsten Präsidenten Frankreichs gewählt worden und alle Hoffnungen liegen auf ihm, da er für eine weltoffene und moderne Gesellschaft steht. Doch das Land ist tief gespalten, die sozialen Gräben werden immer größer. Für ihren Fotoband "Une jeunesse française" sind Hervé Lequeux und Sébastien Deslandes in die Sozialbauviertel gegangen und zeigen eine Jugend zwischen Perspektivlosigkeit und Aufbruchstimmung.

Denn seit Jahren warnen Soziologen und Politikwissenschaftler vor einem Auseinanderfallen der Gesellschaft. Als in der Pariser Banlieue im Herbst 2005 Autos brannten und es auch in anderen Großstädten zu schweren Krawallen kam, wurde der Riss schmerzhaft deutlich.

Wie das Leben in den Banlieues und "quartiers populaires" jenseits von Klischee und Vorurteil tatsächlich aussieht, das haben der Fotoreporter Hervé Lequeux und der Journalist Sébastien Deslandes erkundet. Über einen Zeitraum von sechs Jahren sind sie durch Frankreich von Amiens im Norden bis nach Marseille im Süden gereist. In ihrem gerade erschienenen Buch "Une jeunesse française" porträtieren sie mit eindringlichen Texten und Bildern die Welt der Jugendlichen in den französischen Vorstädten.

Autorin: Cordula Echterhoff

Der Bildband -Une jeunesse française
Der Bildband -Une jeunesse française © Hervé Lequeux und Sébastien Deslandes