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Nelly Ben Hayoun

Metropolis Nelly Ben Hayoun
Metropolis Nelly Ben Hayoun Die energiegeladene Designerin arbeitet mit einem internationalen Team an visionären Projekten Metropolis Nelly Ben Hayoun

Metropolis Nelly Ben Hayoun

Die energiegeladene Designerin arbeitet mit einem internationalen Team an visionären Projekten

In Zeiten, da in der Politik ständig über neue Grenzen debattiert wird, zeigt eine französische Designerin, dass es kaum Besseres gibt, als über den eigenen Horizont zu blicken. Nelly Ben Hayoun ist Teil der französischen Gemeinde in London, die mit über 300.000 Menschen eine eigene Stadt bildet, größer als Nizza. Der Brexit hält die energiegeladene 32jährige nicht davon ab, auf einem Ateliergelände, im quirligen Shoreditch mit einem internationalen Team an visionären Projekten zu arbeiten.

Ihre Leidenschaft gilt der Verbindung von Design, Wissenschaft und der Kommunikation zwischen verschiedenen Welten. Nelly Ben Hayoun bezeichnet Ihre Arbeit als "Critical design" und als "design of experience".

Als Partnerin der NASA gründete sie das International Space Orchestra, bestehend aus Weltraumforschern der NASA. Sie kooperiert mit Musikern wie Beck, Bobby Womack und Gorillaz’s Musical Director Michael Smith. Die Entstehung dieses Orchesters, das weltweit für Furore sorgt, hat Nelly Ben Hayoun mit Kamera und Mikrophon begleitet.

Es entstand dabei ein ausgezeichneter Dokumentarfilm. In einem weiteren filmischen Projekt bringt die aus Valence stammende Französin aktuell Astrobiologen und Nachfahren der Wikinger zusammen. Gemeinsam soll das ungewöhnliche Team den Meeresboden und die Wunder der Geologie erforschen.

Zudem entwickelt sie die "University of the Underground", die im September ihren Betrieb aufnehmen wird. Kreativität und Forschung brauchen Freiheit und sollen Spaß machen, so lässt sich Nelly Ben Hayouns Konzept vielleicht am besten zusammenfassen. Metropolis stellt Nelly, die weibliche Antwort auf Willy Wonka, erstmals vor.

Autor: Stefan Mischer  

 Nelly Ben Hayoun
 Nelly Ben Hayoun © Aaron Wojack