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Metropolis: Metropole Kassel
Metropolis und die documenta 14 Wie die wichtigste Schau moderner Gegenwartskunst die Provinzmetropole bewegt Metropolis und die documenta 14

Metropolis und die documenta 14
Kassel

Wie die wichtigste Schau moderner Gegenwartskunst die Provinzmetropole bewegt

Am 10. Juni geht es - nach dem April-Start in Athen - endlich los, es ist die große Stunde der nur 200.000 Einwohner zählenden Stadt. Wie bereitet sich Kassel auf die documenta 14 vor? Und was bewegt die Einwohner neben dem großen Ereignis? Auf dem Weg durch Kassel entdeckt METROPOLIS documenta-Kunstwerke auf Schritt und Tritt: Erinnerungen an vergangene, Aufbauarbeiten der kommenden, Künstler inklusive.

Der Illustrator Markus Lefrançois erkundet die Heimat der Brüder-Grimm, deren Märchen er künstlerisch illustriert hat. Er führt unter anderem in die Süd-Stadt, das aktuelle Szeneviertel, in dem sich Künstler, Kuratoren und Kreative treffen. Nicht weit entfernt hat der Bildhauer Stephan Balkenhol sein Atelier. Vor fünf Jahren sorgte er mit seiner Skulptur auf dem Turm der Sankt-Elisabeth-Kirche für Streit und wurde damit quasi zum populärsten documenta-Künstler des Jahres, ohne jemals von der documenta eingeladen worden zu sein.

Die documenta inspiriert, natürlich auch die Studenten der Kunsthochschule. Die Performance-Klasse war gerade in Athen, um sich dort mit dem Motto „Von Athen lernen“ auseinanderzusetzen und bereitet sich nun auf Aktionen in Kassel vor. Eine kreative, ansteckende Atmosphäre herrscht in der Stadt. Auch Mykket Morton, eine Kasseler Band, die mit feinstem Indie-Folk gerade durchstartet, freut sich auf viele Open-Air Gigs. Denn nur alle fünf Jahre hat Kassel so ein großes, internationales Publikum zu Gast, das wollen sie auskosten.

Bericht: Wero Lisakowski

Der „Mann im Turm“
Der „Mann im Turm“ © HR