Berlinale

"Grüsse aus Fukushima", le nouveau film de Dorris Dörrie

Kino: Der neue Film von Doris Dorrie
Kino: Der neue Film von Doris Dorrie Kino: Der neue Film von Doris Dorrie Kino: Der neue Film von Doris Dorrie

Kino: Der neue Film von Doris Dorrie

 

Ziemlich genau fünf Jahre liegt die Katastrophe von Fukushima zurück. Noch immer ist die Landschaft rund um den Reaktor menschenleer, überall türmen sich schwarze Plastiksäcke, in denen die abgetragene verstrahlte Erde lagert.

In dieser trostlosen Gegend spielt Doris Dörries neuer Film „Grüsse aus Fukushima“. Er erzählt von der Begegnung zweier Frauen: der Deutschen Marie, die nach ihrer geplatzten Hochzeit in die Ferne flieht, und der Japanerin Satomi, einer ehemaligen Geisha, die in ihr Haus in der verbotenen Sperrzone zurückkehrt : Zwei Weltbilder, zwei Generationen und zwei unterschiedliche Charaktere prallen zusammen.  

Mit viel Humor und in poetischen schwarzweiss-Bildern inszeniert Dörrie die allmähliche Annäherung der beiden: Sie müssen die Geister der Vergangenheit loswerden und Erinnerungen abwerfen, die auf ihnen lasten wie die Plastiksäcke am Strand von Fukushima. Auch in dem neuen Film thematisiert Doris Dörrie ihr Lieblingsthema: die komplizierte Suche nach dem Glück.

„Grüsse aus Fukushima“ wird auf der Berlinale uraufgeführt. Metropolis hat in Berlin mit Dörrie und der Hauptdarstellerin Rosalie Thomass gesprochen sowie mit der großartigen japanischen Schauspielerin Kaori Momoi, die selbst in Japan Regie führt und ihren neuen Film HEE dem Berlinale-Publikum vorstellt. 

Autorin : Hilka Sinning

 

Der Film ist ab dem 10. März 2016 in den deutschen Kinos zu sehen!