Atelier

Der Fotograf Andréas Lang

Spurensuche an exotischen Orten
Metropolis Der Fotograf Andréas Lang
Der Fotograf Andréas Lang Der Fotograf Andréas Lang Der Fotograf Andréas Lang

Der Fotograf Andréas Lang

Mythische Landschaften, bedeutsame Orte, persönliche Geschichten - mit seinen Fotos rüttelt Andréas Lang an unserem Erinnerungswillen, aber auch an der Verdrängung. Er sucht nach Motiven, die zugleich Vergangenheit und Gegenwart symbolisieren, nach Bildern, die über die Zeit hinausweisen, aber im Hier und Jetzt passieren. „Visuelle Archäologie“ nennt er das. 

Für seine aktuelle AusstellungKamerun und Kongo“ in Berlin ging der deutsche Fotograf auf Spurensuche in Afrika. Es war auch eine sehr persönliche Suche. Sein Urgroßvater, dessen Tagebuch er auf dem Dachboden fand, war 1909-1914 in der damals deutschen Kolonie Kamerun stationiert.Seine Fotografien inszeniert Andréas Lang wie dramatische Tableaus der deutschen Romantik, Seele-suchend, poetisch und berührend. Doch ein Romantiker ist Lang nicht. Die Idylle in manchen Motiven trügt, dahinter lauert oft Tragisches.

Metropolis hat Andréas Lang in Berlin getroffen. Nach vielen Jahren in Paris, lebt der Fotograf jetzt hier und hatte für drei Monate die Möglichkeit, im Berliner Außhttpwwwenministerium ein Atelier auf Zeit zu beziehen.

Autor: Horst Brandenburg

Ausstellung:

bis 26. Februar 2017

Kamerun und Kongo - Eine Spurensuche und Phantom Geographie von Andréas Lang

Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr