MUSIK

Camille Thomas

Ein Star von morgen
„Reminiszenzen“ heißt ihre aktuelle CD, in der sie nicht nur der französischen Musik des fin de siècle, sondern auch ihrer Heimat Paris ein Denkmal setzt
Metropolis - Camille Thomas
Camille Thomas Camille Thomas Camille Thomas

Camille Thomas

Seit sie 2014 bei den französischen Grammies gewonnen hat und beim European Braodcasting Union Wettbewerb als „New Talent of the Year“ ausgezeichnet wurde, ist sie auf Erfolgskurs und tourt durch die Konzertsäle Europas: Die franko-belgische Cellistin Camille Thomas. In Frankreich durch zahlreiche Konzerte bereits bekannt, ist sie in Deutschland noch ein Geheimtipp.

Ihre aktuelle CD „Réminiscences – Remininszenzen. Eine Welt für sich“ mit Musik selten gespielter französischer und belgischer Komponisten des fin de siècle hat sie auf einem der seltenen Konzertcelli des neapolitanischen Meisters Ferdinand Gagliano aus dem Jahr 1788 eingespielt. Das Instrument ist genau 200 Jahre älter als die 1988 in Paris geborene Musikerin und eine Leihgabe des Weinmagnaten und Mäzen Bernard Magrez.

In Berlin hat sie studiert und lebt inzwischen wieder in Paris, am Montmatre. Metropolis hat sie in die Meisterwerkstatt im Pariser Atelier Cels begleitet und zu einer Konzertaufzeichnung bei Radio France, wo sie auf Einladung Rolando Villazons spielte. Und nicht nur der berühmte Tenor ist begeistert von ihrer Bühnenpräsenz, ihrer gestalterischen  Vielfalt und ihrem Gespür für Tongestaltung und Klangfarbe.

Autorin: Marion Ammicht

Konzerttermine:

8.2. Elmau, 12.2. Brüssel, 16.2. München, 6.3. Lausanne, 13.5. Lille, 19.5. Amiens, 30.6./4.-7.7. Cork

Album „Réminiscences“, erschienen bei La Dolce Volta

Atelier für Geigenbau Balthazar Soulier: http://www.ateliercels.com/

Camille Thomas
Camille Thomas   © Jan Lukas