Metropolenreport

Amsterdam

Lange Zeit der „Hot Spot“ der niederländischen Kunst- und Kulturszene: die Hauptstadt Amsterdam.
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Innovativ, international und immer in Bewegung - das verbindet man mit Amsterdam. Der Wind, der durch die Grachten weht, weht auch neue Ideen durch die Stadt, sagt die Choreographin Nicole Beutler.

Doch als 2011 der Rechtsliberale Mark Rutte an die Regierung kam, verfiel die Kulturszene erst einmal in Schockstarre. Rutte verhängte dem ganzen Land einen rigiden Sparkurs, der auch und vor allem die Kultur traf. Kunst wurde als „linkes Hobby“ abgetan, dem jegliche Bedeutung abgesprochen wurde. 


Mittlerweile ist es vier Jahre her, dass die Kürzungen in Kraft getreten sind. Metropolis reist nach Amsterdam um zu sehen, wie sich die Einschnitte auf die Kulturszene auswirken. Wir treffen den bildenden Künstler Rune Peitersen, der einen Think Tank für Künstler ins Leben gerufen hat und die Choreographin Nicole Beutler, die sich dafür einsetzt, dass die Szene wieder aufblüht.

Außerdem besuchen wir die Malerin Marije Gertenbach in der Reichsakademie, die trotz Kürzungen 50 jungen Künstlern Atelierräume und Stipendien zur Verfügung stellt und reisen nach Amsterdam Nord, wo in einer alten Werft eine veritable Kunststadt entstanden ist. Die Künstlerin Valerie van Leersum ist eine von rund 250 Künstlern, die sich hier ihr eigenes Atelier gebaut hat. Kultur braucht Raum, sagt sie, jenseits kapitalistischer Begehrlichkeiten. Noch gibt es den hier.

Metropolis schaut, wie die Amsterdamer Künstler ihre Freiräume zu verteidigen suchen, damit auch in Zukunft genügend Luft für neue Ideen bleibt. 

Autorin: Cordula Echterhoff

Bonus: Amsterdamer beschreiben ihre Stadt (in englischer Sprache):

Metropolenreport: Passanten in Amsterdam
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