Die Talents Adami Détours 2017 in 360°

Seit 2008 fördert die französische Verwertungsgesellschaft für Urheberrechte Adami mit der Initiative „Talents Adami Détours“ junge Künstler aus Frankreich. Jedes Jahr stehen so eine Hand voll vielversprechender Newcomer im Zentrum der (internationalen) Aufmerksamkeit. In einer 360°-Aufnahme präsentiert ARTE die fünf Auserwählten des Jahres 2017.

Zu ihnen zählen Clément Bazin (Elektro), KillASon (Hip Hop/Rap), Octave Noire (Ambient), Rocky (Pop) und The Geek x VRV (Elektro). Ob sensibel, engagiert oder tanzbar – die Stile dieser Künstler sind einzigartig. Sie zeigen die Bandbreite und Lebendigkeit der französischen Musikszene, die sich einerseits ihres Erbes bewusst ist, andererseits aber auch offen bleibt für internationale Einflüsse. Alle Künstler erhielten die Möglichkeit, ausgewählte Stücke für eine 360°-Aufnahme zu performen – für ein virtuelles Hautnah-Erlebnis der Welt dieser Nachwuchstalente.

Talents Adami Détours : Clément Bazin

Clément Bazin macht atmosphärischen und tanzbaren Electro. Der Musiker, der heute unter eigenem Namen beim Label Nowaday Records unter Vertrag ist, begann seine Karriere als Instrumentalist bei Woodkid. Schon bald stand er selbst im Rampenlicht, unter anderem als Opener für Fakear, mit dem  er gewisse musikalische Ähnlichkeiten aufweist.

Die Steeldrum spielt in der Musik von Clément Bazin eine zentrale Rolle. Eine Besonderheit, die den Musiker zum Brückenbauer werden lässt: Seine Musik bewegt sich zwischen Electro aus Chicago und tropischen Einflüssen, zwischen elektronischer und akustischer Musik.

Talents Adami Détours : Rocky

Der Name ist Programm: Die Musiker von Rocky aus Illinois meinen es ernst. Mit punchy Songs und der sinnlichen Stimme der Sängerin Inès Kokou bringt das Quartett einen mitreißenden Electro-Pop auf die Bühne, der sofort in die Beine geht. Ausgefallene Looks sorgen bei den Auftritten für zusätzliche Glanzpunkte: Musik, Mode und Design bilden für die Sängerin eine Einheit.

Die Musik von Rocky ist eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen von Madchester bis Hip-Hop. Ein aufputschender Cocktail, den sie natürlich auch auf ihrem ersten Album „Soft Machines“ servieren. Sowohl im Studio als auch auf der Bühne werden Rocky ihrem Ruf als eine der spannendsten aktuellen Bands aus Frankreich gerecht.

Talents Adami Détours : The Geek x VRV

The Geek x VRV machen einen lässigen Mix aus Future Beat und old school Hip-Hop, bei der elektronische Instrumente und Blechbläser in eingängigen Loops zusammenkommen.

The Geek x VRV wurden zunächst durch ihre Remixe bekannt. Das Duo spielte bereits als Opener für Gramatik bei dessen Konzert im Zénith in Paris – ein Glücksfall für die beiden, die Gramatik seit langem zu ihren Vorbildern zählen. Ihre Touren führen sie mittlerweile bis nach Asien und in die USA.

Talents Adami Détours : KillASon

KillAson ist ein französischer Rap-Produzent mit einem Faible für die englische Sprache. Der Rapper und Tänzer präsentiert einen energiegeladenen, abenteuerlichen Rap, in dem er Einflüsse aus HipHop, Elektro und Rock verarbeitet.
Das Rüstzeug für den musikalischen Durchbruch wurde KillAson quasi in die Wiege gelegt, denn seine Eltern sind selbst als Musiker, Choreografen und Tänzer tätig. KillAson war außerdem Mitglied bei Wanted Posse, einer der angesagtesten zeitgenössischen HipHop-Tanzgruppen, und nahm in New York and HipHop-Battles teil. Für seinen Rap wurde er 2017 bei der Nachwuchsschmiede Talents Adami Détours ausgezeichnet, doch auch tänzerisch hat KillAson einiges zu bieten – davon kann man sich bei dieser 360°-Performance selbst überzeugen!

Talents Adami Détours : Octave Noire

Patrick Moriceau, der sich als Musiker lange bedeckt hielt, veröffentlichte nun unter dem Künstlernamen Octave Noire sein erstes Solo-Album Néon. Musik und Texte stammen zu hundert Prozent aus eigener Feder!

Für seine bisherigen Musikprojekte inspirierte sich der 43-jährige Wahlpariser vor allem bei seiner Kindheit in der Elfenbeinküste. Für „Néon“ griff er auf die experimentellen Elektrosounds seiner Jugend zurück, in denen man deutlich die Einflüsse von Kraftwerk und Jean-Michel Jarres Synthieklängen erkennt. Bisweilen erinnert Octave Noires sanfter Elektropop auch an Air, Sébastien Tellier oder M83.

Die Stücke dieses ersten Albums sind kraftvoll, elegant und sensibel zugleich. Sie schaffen eine dichte Atmosphäre, die fast an Filmmusik erinnert.