Auseinanderwohnen

Eine junge Frau zieht gegen den Widerstand ihrer Eltern mit ihrem neuen Freund Richard zusammen. Schnell merkt sie, dass Richard seinen eigenen, typisch männlichen, Kopf hat. Eine Lösung muss her.

99 Sekunden können genügen. Um zu erstaunen, zu faszinieren, zu begeistern. Um Bilder zu zeigen und Geschichten zu erzählen, die unterhalten und berühren. Das haben die Teilnehmer des Berliner Kurzfilmwettbewerbs 99FIRE-FILMS-AWARD schon über einige Jahre hinweg unter Beweis  gestellt. Das Konzept ist ausgefallen und verlangt von den Filmemachern wahre Kreativität. Denn nicht nur die Länge der teilnehmenden Filme ist begrenzt, auch der Produktionszeitraum ist mit 99 Stunden genau festgelegt. Außerdem muss ein vorgegebenes Thema verfilmt werden. Die unabhängige Jury, die Preise in verschiedenen Kategorien vergibt, ist stets prominent besetzt, 2017 mit Stars wie Bettina Zimmermann, Ursula Karven, Kai Wiesinger, Sonja Gerhardt, Maria Ehrich, Maxim Mehmet und den YouTubern Alexander „AlexiBexi“ Böhm und Daniel Schröckert.

Mit Unterstützung von ARTE wurde in diesem 9. Jubiläumsjahr des Wettbewerbs ein Preis mehr als zuvor vergeben, in einer neuen, gemeinsam entwickelten 360°-Sektion. Der Gewinnerfilm in dieser Kategorie ist "Auseinanderwohnen", ein Film, der sich mit Esprit und Raffinesse der Thematik angenommen hat und es geschafft hat, den großen Raum, den 360°-Produktionen bieten, sehr klug zu nutzen. 

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Auseinanderwohnen
Regie: Thomas Wüstemann
Drehbuch: Thomas Wüstemann
Kamera: André Spilker
Schnitt: André Spilker
Produktion: Morphium Film
Mit: Kinga Schmidt (Sie), Nils Schulz (Richard)
Antje Karius (Mutter), Alex Ott (Vater)